Deutschland steckt in der Rezession, die deutsche Volkswirtschaft ist nach Meinung vieler Experten auf dem Weg in eine Deflation. Mit Sorge und vielfachem Unverständnis blickt die Welt auf unsere Wirtschaft und die qualvollen Diskussionen um Ursachen und mögliche Lösungen. Die Themen Arbeitskosten und Produktivität spielen dabei eine zentrale Rolle. Und gerade hier liegt unserer Meinung nach eine der Problemzonen der deutschen Wirtschaft: Klassische
Managementansätze zur Produktivitätsverbesserung sind hierzulande vielfach ausgereizt. Wenn wir überhaupt Zuwächse in der Produktivität sehen, entstehen diese in erster Linie durch technische Verbesserungen und nicht durch eine intelligentere Verwendung unserer teuersten Ressource, der menschlichen Arbeitskraft. In diesem Dilemma steckt allerdings auch eine einmalige Chance, denn die versteckten Potenziale im Humankapital sind in vielen Unternehmen noch lange nicht ausgereizt. Dabei zeigen
viele Beispiele, dass eine konsequente Umsetzung intelligenten Personaleinsatzes nicht nur Arbeitsplätze sichert, sondern die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nach vorne bringt. Hochflexible Arbeitszeiten auf der Basis innovativer Konzepte helfen gerade in der Krise, ohne Arbeitsplatzabbau konkurrenzfähig zu bleiben.
Auch diese Marktbefragung bestätigt, dass viele Unternehmen die Zeichen der Zeit bereits erkannt haben und sich zunehmend mit Lösungen beschäftigen, die nachhaltige
Produktivitätssteigerungen im Personalbereich erzielen. Die effiziente Planung und Steuerung des Personaleinsatzes wird dann zum strategischen Erfolgsfaktor. |