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In-House Produktion [Standort]
Kernprozesse werden verortet und gebündelt. Outsourcing ist nicht immer eine Standardlösung. Häufig sind die Lern- und Arbeitsprinzipien und somit der Erfolg der Produktion stark mit der Unternehmenskultur und –geschichte verbunden, so dass eine Verlagerung einzelner Teilprozesse durchaus negative Auswirkung haben kann.

Investitionsausgaben und Ersatzinvestitionen [Struktur]
Messung der Investitionen in Form von Anschaffungen und Arbeitseinsatz für neue IT oder zur Entwicklung neuer Prozesse. Außerdem lassen sich diese Größen durch Patente oder Eigentumsrechte explizit bewerten. Außerdem können Kosten für Ersatzinvestitionen ebenfalls genau bestimmt werden

IT-Landschaft [Struktur]
Die IT-Landschaft ist maßgeblich am Unternehmenserfolg beteiligt. Häufig kann der Wert von IT schon bei einem kurzen Ausfall der Systeme beurteilt werden. Neben dem reinen Investitionswert der IT ist jedoch der Mehrwert, den das Unternehmen durch ein z.B. ein durchdachtes Wissensmanagement-System zieht schwer zu beurteilen. Eine Möglichkeit wäre die Messung der IT-Aufwendungen pro Mitarbeiter.

Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte [Bilanzierung]
Zur Bilanzierung von Intangible Assets können folgende Maßnahmen geltent gemacht werden:
Gewerbliche Schutzrechte, Geschmacks- und Gebrauchsmuster sowie Markenrechte, sind ebenso wie Konzessionen und Lizenzen eindeutig abgrenzbar. "Ähnliche Rechte und Werte" bietet dagegen einen weiten Interpretationsspielraum. Als Beispiele können hier Software, Produktionsverfahren oder Belieferungsrechte genannt werden.

Produktentwicklung mit dem Kunden [Standort]
Produkte können besser und effizienter am Standort des Kunden entwickelt und produziert werden. Der Standort in der Nähe des Kunde ist somit grundlegend für eine erfolgreiche Produktentwicklung. Der Kunde muß die Möglichkeit haben, sein Produkt zu testen und möchte sich evtl. auch von der Qualität der Produktion überzeugen und vertraut auf die Qualität der örtlichen Produktion. Das gilt insbesondere für die Herstellung von hochpreisiger Ware.

Prozessmessungen [Struktur]
Die Prozesse lassen sich ebenfalls in Form von Fehlerquote und Durchlaufzeiten messen und in Vergleich zur Branche setzten. Schwieriger wird die Bewertung beim konkreten Prozessablauf und der Frage ob ein Prozess effizient ist und wie viel der Prozess für das Unternehmen Wert ist. Zur Darstellung kann sich mit Prozesslandkarten geholfen werden.

Die Saarbrücker Formel [Humankapital]
Die Saarbrücker Formel ist ein Verfahren, mit dem Unternehmen den ökonomischen Wert ihrer Belegschaft bestimmen können. Ihr Ziel ist die exakte Quantifizierung der Mitarbeiter als Gesamtheit, nicht als Individuen. Sie ist eine Kombination aus dem marktwertorientierten, dem Accounting-orientierten und dem indikatorenbasierten Ansatz. Der Wert der Gesamtbelegschaft, also der Human Capital-Wert, ergibt sich in der Saarbrücker Formel aus der mit dem Quotienten aus Wissensrelevanzzeit und Betriebszugehörigkeit gewichteten Durchschnittslohn aller Vollzeitmitarbeiter zuzüglich der Personalentwicklungskosten, wiederum gewichtet mit dem Motivationsindex, und dies aufsummiert über alle betrachteten Beschäftigungsgruppen des Unternehmens.

Soziales Engagement [Standort]
Gerade KMUs sind meist regional aktiv. Ein sozio-kulturelles Engagement hilft das Unternehmen besser am Markt zu platzieren und trägt enorm zu Image-Gewinn bei. In vielen Unternehmen wird daher erwartet, dass sich die Angestellten regional in Gremien etc. einbringen und für das Unternehmen zu werben. Aus diesem Grund ist das soziale Engagement am Standort bei der Bewertung des Unternehmens mit einzubeziehen.

Stakeholder Analyse [Beziehungen]
Die Aufgabe der Stakeholder Analyse ist es, die relevanten Stakeholder frühzeitig zu identifizieren, ihr Feedback einzuholen und in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Das primäre Ziel einer erfolgreichen Produktentwicklung ist die Entwicklung eines Produktes, das die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden und Benutzer erfüllt. Eine korrekte und vollständige Spezifikation der Produkt-Anforderungen ist daher ein essentieller Teil eines jeden Software-Entwicklungs-Projektes. Eine Menge verschiedener Stakeholder sind am Entwicklungsprozess und -aktivitäten eines Software Systems beteiligt. Dies können zum einen die Besitzer oder Anwender der Software sein, zum anderen aber auch die Entwickler, Produkt-Manager oder Sponsoren.

Stärken-Schwächen-Analyse [Bilanzierung]
Einflussfaktoren werden identifiziert, beschrieben und bewertet. So können Stärken und Schwächen erkannt werden um dabei die Selbstbewertung zu unterstützen und die Bilanzierung von Intangible Assets im Unternehmens zu erlecihtern.

Wissensimport [Standort]
Generierung von Wissen durch Zusammenarbeit mit Hochschulen oder ansässigen Forschungsinstituten. Durch eine enge Kooperation mir der Forschung kann der Standort für die Wissensgenerierung maßgeblich sein. Gerade Universitäten stellen mit Studenten als günstiger Wissensimporteure und Professoren mit Forschungsaufträgen und Absichten eine interessante Wissensquelle für Unternehmen dar.

Zahlungsanspüche [Bilanzierung]
Zahlungsansprüche resultieren aus rechtlichen und vertraglichen Ansprüchen. Diese können als Werte für Intangible Assets in die Bilanz aufgenommen werden.









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Publiziert am: 2006-11-09 (2345 mal gelesen)

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