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Enterprise Portale | Was sind Portale? Ein Portal ist ein Anwendungsprogramm oder ein Instrument, das eine personalisierte und adaptive Benutzer-Schnittstelle liefert, die die Interaktion mit anderen Personen, Anwendungen und Inhalten (Dokumenten) erlaubt. Besonders wichtig sind Unternehmens-Portale
(Enterprise Portale) als standardisierte Werkzeuge für die Leitseite des Arbeitsplatzrechners. Ein Enterprise Portal bietet allen Beteiligten personalisierten Zugang zu Inhalten, Anwendungen und Dienstleistungen mit dem Ziel, dass jeder Einzelne genau die Informationen und Möglichkeiten geboten bekommt, die er benötigt. Enterprise Portale sind demzufolge eine unternehmensweite und personalisierte Integrationsplattform, die Anwendern zu jeder Zeit und an jedem Ort Zugriff auf Informationen bzw
Wissen bietet. Das Enterprise Portal integriert dabei Geschäftsprozesse, unternehmensinterne und –externe Informationen bzw. Datenbanken. | 
| Abb. 2: Enterprise Knowledge Portal |
| Enterprise Portale finden ihren Ursprung in firmeninternen Intranets, versuchen sich aber klar von ihnen abzugrenzen. Im Gegensatz zum Intranet werden in einem Portal Informationen personalisiert und kategorisiert an die Mitarbeiter verteilt und nicht wie in einem Intranet
nur „präsentiert". Wissensmanagement mit Portalen Enterprise Portale als „Retter aus der Informationsflut"? Die individuelle und bedarfsorientierte Bereitstellung von Information und Wissen ist zur Zeit voller Euphorie. Nahezu alle Marktforschungsinstitute bescheinigen den Portaltechnologien überdurchschnittliche Wachstumsprognosen. Um diesen Prognosen zur Realität zu verhelfen, ist es wichtig zu erfahren, wie der bisherige Einsatz in Unternehmen abgelaufen ist und welche Erfahrungen die
Mitarbeiter mit Portalen gemacht haben. Gelingt es wirklich die Informationsflut einzugrenzen und wer nimmt diese Eingrenzung vor? Nehmen sich die Mitarbeiter beispielsweise wirklich die Zeit, um ihr individuelles Profil anzupassen, und wenn ja, wie häufig tun sie dies, bzw. wann ändert sich ein Profil aufgrund veränderter Arbeitsanforderungen? Neben der Anwender-Personalisierung gibt es noch die Administrative- Personalisierung. Die Administrative-Personalisierung ermöglicht es, in
Unternehmen zu bestimmen, auf welche Inhalte Anwender zugreifen können bzw. dürfen. Nicht zuletzt interessiert es uns, inwieweit und in welchem Umfang Anwendungen im Rahmen von Geschäftsprozessen integriert und genutzt werden. Wissensmanagement mittels eines Enterprise Portals lässt Nutzenpotenziale bei der Bereitstellung und Versorgung von Wissen vermuten. Erkennen Unternehmen diese, und wie werden Sie von den Verantwortlichen bewertet? Mit der Einführung von Enterprise Portalen steigen die
Anforderungen an die Sicherheit, da Portale als zentrale Schaltstelle natürlich einen idealen Angriffspunkt bilden, zumal wenn sie offen gestaltet werden, d.h. mit dem Internet und oder Extranet verbunden werden. | Fazit | Selbst in konjunkturell schwachen Zeiten hat die Einsicht, dass Wissen zu einer der wichtigsten Ressourcen zählt, nicht an Attraktivität verloren. Wissensmanagement steht dabei für zahlreiche Aktivitäten, die in Unternehmen unternommen wurden und werden, um die Ressource Wissen besser zu managen. Intranet, die digitale interne Informationsund Kommunikationsversorgung, hat sich als ein sinnvoller „Case" entwickelt, der dazu beiträgt das
Managen von Wissen umsetzbar zu machen. Die mit der Einführung eines Intranets erreichbaren Kosteneinsparungen haben den Trend zur Einführung von Intranets verstärkt. Nachdem in sehr vielen Unternehmen ein wie auch immer geartetes oder sogenanntes Intranet existiert, tun sich neue Frage- und Problemstellungen auf. Mittels einer Online-Befragung auf dem knowledgeMARKT will das IfeM im Frühsommer den Status Quo und aktuelle Trends erfragen. Inhaltliche Schwerpunkte, wie sie aus den zuvor
dargelegten Erörterungen hervorgehen, werden sein: • Struktur und organisatorische Verankerung der Intranetverantwortung.- Welche Funktionalitäten werden im Intranet angeboten bzw. stehen an umgesetzt zu werden.
- Gelingt es im Intranet mehr als nur Informationen bereit zu stellen, d.h. kann man mit einem Intranet Wissen managen und was sind die Voraussetzungen dafür.
- Aktivierungsmaßnahmen bei den Mitarbeitern zum erfolgreichen Betreiben von
Intranetanwendungen.
- Effizienzkriterien für Intranets: was findet Anwendung bzw. ist geplant.
- Einsatz von Portaltechnologien.
- Sicherheit von Intranet.
- Stand der Integration von Intranet in Geschäftsprozesse.
| Literatur |
CEFE-Arbeitsgruppe 19 (1998), Einführung, Betrieb und Nutzen eines Intranet, Eichenau. Döring-Katerkamp, U. (2002), Aktivierung der Mitarbeiter beim Knowledge-Management, Fank, M., Döring-Katerkamp & Trojan, J. (Hrsg.), Schriftenreihe Knowledge-Management in der Praxis, Band 1, Köln. Fank, M. (2002), E-Information Supply Chain Management, Pepels, W. (Hrsg.), E-Business-Anwendungen in
der Betriebswirtschaft, Berlin. Heinrich, T. & Mayr, Ph. (2003), Die Kostenfallen im Intranet und Extranet, White Paper der Firma HiSolutions AG. Köhler, S. & Krieger, M. (ohne Datum), Bewertung von Informationssystemen für das Wissensmanagement. White Paper der Firma Mindlab. o.V. (ohne Datum), Wie die add-all AG mit Hilfe von Intranets das Wissensmanagement optimiert. White Paper der Firma add-all AG. o.V. (ohne Datum), Die Wissensmanagementtheorie von Probst mit Hilfe
eines Intranets umsetzen. White Paper der Firma add-all AG. Schwichtenberger, H (1997), Allgemeine Thesen zum Nutzen von Intranets, www.it-visions.de | |
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